Eine Kleine Saalorgel für das Gewandhaus zu Leipzig

Die Kleine Saalorgel wird eine seit Langem bestehende Lücke im Instrumentarium des Gewandhauses schließen, wodurch vor allem das barocke und frühklassische Repertoire besser gepflegt werden kann. Mit der Anschaffung entfallen auch die bisherigen Kosten für ein entsprechendes Leihinstrument.

 

Die transportable Kleine Saalorgel wird jedoch nicht in Konkurrenz zur großen Schuke-Orgel stehen, sie stellt vielmehr eine wundervolle Ergänzung dar. Gerade durch ihren besonderen Klang kann sie optimal mit dem Orchester, seinen Chören, mit Kammermusik-Ensembles und auf historischem Instrumentarium musizierenden Formationen harmonieren. Außerdem können mit ihr Konzerte im

Mendelssohn-Saal oder den Foyers des Gewandhauses gestaltet werden. Die Gesellschaft der Freunde des Gewandhauses zu Leipzig möchte mit Hilfe ihrer Mitglieder und aller engagierten Musikfreunde aus Nah und Fern die nötigen finanziellen Mittel zum Erwerb dieses Instrumentes aufbringen.

 

2018, zum 275-jährigen Jubiläum des Gewandhausorchesters, soll die Kleine Saalorgel dem Gewandhaus feierlich übergeben werden und ihr Klang erstmalig den Großen Saal erfüllen.



Kristian Wegscheider
Kristian Wegscheider

13 Register, 654 Pfeifen und ein völlig neues Baukonzept

In Zusammenarbeit mit dem Gewandhausorganisten Michael Schönheit hat die renommierte Orgelwerkstatt Kristian Wegscheider Dresden ein völlig neues Baukonzept entwickelt, das exakt auf die Räumlichkeiten des Gewandhauses zugeschnitten ist.

 

Die Kleine Saalorgel wird dabei aus zwei Modulen bestehen: der Hauptorgel und der Truhenorgel. Diese können sowohl einzeln als auch miteinander verbunden eingesetzt werden, sodass ein zweimanualiges Instrument mit großer Klangfülle entsteht.

 

Diese in ihrer Bauweise einmalige Orgel wird über 13 Register und 654 Pfeifen verfügen. Die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf 197.800 Euro.


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Eine Kleine Saalorgel für das Gewandhaus
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